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Fotos: Bernd Horstmann
Das Grünholen
Inoffizieller Start des Freischießens
Das Grünholen der Einheiten des Mindener Bürgerbataillons aus
den umliegenden Wäldern hat das Freischießen begonnen.
Stadtmajor Klaus Piepenbrink bezeichnete bei seiner Besuchtour
der Kompanien mit vielen Gästen das Einbringen des Grün zum
Schmücken der Stadt als die inoffizielle Eröffnung des Mindener
Freischießens.
Schon früh am Morgen begann die Inspektionsrundfahrt des
Stadtmajors bei den Pionieren an der Weser. Nach dem
traditionellen Feldgottesdienst im Fort C begann die Reise zur
6. Kompanie in den Heisterholzer Wald und endete, nach
Inspektionen der Eskadron, der "Twooten", der "Eisernen
Vierten", und den Reben bei der "Trockenen Fünf" in der Nähe von
Bohnhorst.
Zum Besuch des Stadtmajors und seinen Gästen hatten sich die
Kameraden der Kompanien etwas einfallen lassen. Von
Geschicklichkeitsspielen bis hin zu handwerklichen
Bollwerksdiensten mussten manche Gäste sich im Laufe des Tages
ziemlich ins Zeug legen. Die schweren "Panzerkekse" mussten
gleich zweimal als Puzzle zusammengelegt werden, wo selbst die
stellvertretende Landrätin kräftig mit anpackte. Für
entsprechende Stärkung wurde natürlich überall gesorgt.
Am späten Nachmittag verteilten die Kameraden des
Bürgerbataillons das Grün in der Stadt, um den Weg bei der
großen Parade am Samstag zu schmücken.

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