Fotoserien: Flash-Diashow | Normalansicht

 


Fotos: Bernd Horstmann

 

Minden wehrt sich ...
... und viele kamen zur Samstagsdemo

Minden ohne Open-Air-Veranstaltungen ist für viele Menschen in unserer Stadt undenkbar. Fast 700 Mindener und Mindenerinnen, aber auch Gäste folgten am Samstag dem Aufruf der Initiative „Open Air in Minden-City – ja bitte!“ und demonstrierten friedlich auf dem Marktplatz. Volker Krusche, Sprecher der Initiative, begrüßte die Demonstranten mit den Worten: „Minden muss für seine Bürgerinnen und Bürger lebenswert bleiben.“ Und weiter: „Deshalb fordern wir auch nachhaltig, dass das Gemeinwohl über dem Einzelwohl zu stehen hat. Erst recht, wenn es, wie in diesem Fall, um die wirtschaftlichen Interessen eines Einzelnen geht. Und genau das ist der Grund, warum sich Minden seit einer Woche wehrt.“ Über 5.000 Menschen haben innerhalb einer Woche ihren Unmut auf der Internet-Plattform Facebook zum Ausdruck gebracht. Volker Krusche forderte, dass diese Stimmen gehört werden müssten. Sie repräsentierten schließlich  das Leben unserer Stadt. Und  sie seien Verpflichtung, sachlich und friedlich für ein Minden mit allen seinen Veranstaltungen zu kämpfen.

Im  Anschluss wurden die Teilnehmer gebeten, sich zu einem menschlichen Logo „Minden wehrt sich“ auf dem Marktplatz zu formieren. Viele freiwillige Helfer sorgten dafür, dass sich die Mindener und Mindenerinnen auf den auf dem Pflaster aufgeklebten Buchstaben aufstellten. Die Gruppe Deixa Falar verbreitete mit fetzigen Trommelrhythmen fast Party- Stimmung. Als es hieß „Daumen hoch für Minden“  hatten die Vertreter der Medien Gelegenheit, aus einem Fenster des Victoria-Hotels Bilder von einer fröhlich demonstrierenden Menschenmenge zu machen: jung und alt haben in Minden ein Zeichen gesetzt.

Gesichtet wurden neben Bürgermeister Michael Buhre und Minden-Marketing-Chef Dr. Jörg-Friedrich Sander auch Vertreter des Rates der Stadt Minden, des Einzelhandels, der Schausteller, der Gesellschafter der Minden Marketing GmbH, der heimischen Wirtschaft und viele Medienvertreter.



19.02.2011