Bekenntnis für die Läufer
Die Erfolgsgeschichte des »Porta-Marathon« soll 2011
fortgesetzt werden
Als Bekenntnis für die Läufer wertet Achim Fahrenkamp,
Mitinhaber von Porta Möbel, die Entscheidung, den »Porta-Marathon«
zumindest ein drittes Mal durchzuführen. Termin wird der
22. Mai 2011 sein.
Ein paar Wochen nahm sich das Organisationsteam Zeit, um
die Veranstaltung vom 30. Mai auszuwerten. »Die zweite
Auflage war ein großer Erfolg. Die Läufer erwarten von
uns, dass diese Erfolgsgeschichte weitergeht«, sagt
Fahrenkamp. Allein die Teilnehmerzahl zeigt, dass der 2.
»Porta-Marathon« für die Läufer aus der Region bereits
ein fester Termin zu sein schien. »Die Teilnehmerzahl
hat sich um mehr als zehn Prozent gesteigert und wir
haben sehr viele positive Reaktionen bekommen. Wir
wollen den vielen Sportler wieder ein tolles Lauffest
bieten«, so Jörg Duchstein aus dem Organisationsteam.
In den Grundzügen wird die Veranstaltung, an der in
diesem Jahr 2080 Sportler teilnahmen, so bleiben wie sie
ist. Allerdings kann es zu kleinen organisatorischen
Veränderungen kommen. »Das bestehende Konzept ist ein
erfolgreiches Konzept. Die Läufe, die wir bisher
angeboten haben, wird es auf jeden Fall wieder geben«,
verspricht Mitorganisator Ullrich Beißner. Gebastelt
werden soll am Bambini-Lauf, bei dem es am 30. Mai ein
paar technische Probleme gab. »Das wollen wir natürlich
verbessern, damit die Kinder noch mehr Spaß haben. Der
Bambini-Lauf ist eines unserer Herzstücke«, freut Detlev
Horn, Geschäftsführer von Porta Möbel in Barkhausen,
wieder auf die vielen kleinen Renner. Mehr als 600 waren
es vor einigen Wochen. »Welchen Stellenwert man dem
Nachwuchs hier einräumt, beweist allein die Tatsache,
dass auch die Kids mit dem Chip laufen. Hier wird auch
für die Kleinsten ein exorbitanter Aufwand betrieben«,
zieht Eckhard Wiens vom TuS Eintracht Minden, dem die
sportliche Leitung obliegt, den Hut vor dem
Veranstalter.
Das Portaner Orgateam erhofft sich im kommenden Jahr
eine deutliche Steigerung der diesjährigen Zahlen auf
der Marathon-Strecke. »Dann werden wir sehen, ob es in
diesem Jahr nur an der, durch den langen Winter
fehlenden Vorbereitung vieler Läufer lag, dass die
Starterzahlen von rund 300 auf 200 gefallen sind«,
erklärt Pamela Burzlaff.
Ein wichtiger Aspekt für die Fortsetzung des Marathons
waren aber auch die finanziellen Voraussetzungen. Mit
den Hauptsponsoren haben die Verantwortlichen des
Möbelhauses bereits Kontakt aufgenommen. »Die
Bereitschaft ist da. Das ist ein tolles Zeichen.
Außerdem hoffen wir wieder auf Unterstützung von den
Vereinen und anderen Freiwilligen«, sagt Fahrenkamp, der
genau weiß, wie wichtig die vielen fleißigen Helfer auf
und neben der Strecke sind.
Die Verbindung mit dem verkaufsoffenen Sonntag und der
Autoshow »Minden macht mobil« wird es 2011 nicht mehr
geben. »Die Zusammenarbeit im Rahmen beider
Veranstaltungen hat sehr gut funktioniert. Den 30. Mai
haben wir gemeinsam mit den Veranstaltern von Minden
macht mobil analysiert. Wir sind aber zu dem Ergebnis
gekommen, das es für beide Seiten keinen zusätzlichen
Effekt gab.«
Nun steht erst einmal eine Organisationspause für das
eifrige Team um Achim Fahrenkamp an, zu dem Detlev Horn,
Pamela Burzlaff, Jörg Duchstein und Ullrich Beißner
gehören. »Jetzt geht es erst einmal in den Urlaub, aber
dann freuen wir uns riesig auf die Vorbereitungen für
den 22. Mai 2011«, sagt Pamela Burzlaff. Denn dann
laufen garantiert wieder Tausende Sportler beim »Porta-Marathon«
mit.
Und mit dabei dürften auch zahlreiche Aktive aus dem
Altkreis Lübbecke sein, denn nachdem es bei der Portaner
Premiere zu einer Überschneidung mit der
Mühlenkreisserie in Preußisch Oldendorf kam, ist diese
Problematik in diesem Jahr beseitigt worden. »Der
OTSV-Volkslauf liegt eine Woche vor dem Porta-Marathon.
Viele Läufer, die in Barkhausen an den Start gehen
werden, nutzen zuvor die Strecke im Wiehen als letzten
Test. Schön, dass der Marathon auch was Gutes für andere
Läufe hat«, hebt Eckhard Wiens hervor.