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Derby-Stimmen

Zlatko Feric (TuS-Teammanager): »Ein verdienter Sieg für Minden. GWD hat mehr investiert, mit mehr Herz, Engagement und der richtigen taktischen Einstellung agiert. Wir hingegen haben unsere Leistung nicht abrufen können, da hätte viel mehr kommen müssen.«

Horst Bredemeier (GWD-Manager): »Ich freue mich riesig. Aber wir dürfen bei aller Freude nicht vergessen: Wir sind weiter Letzter!«

Uwe Kölling (TuS-Geschäftsführer): »Damit haben wir nicht gerechnet. Ohne Rückraum und Torwart kann man nicht gewinnen.«

Frank von Behren (Co-Trainer GWD Minden): »Die Mannschaft hat sich ganz anders präsentiert als in den vergangenen Spielen. Es war eine Entwicklung erkennbar, einige Dinge konnten aus dem Training direkt umgesetzt werden. Wir haben fast perfekt gespielt. Das ist ein guter Anfang, mehr aber nicht. Nur neun Gegentore in der zweiten Halbzeit – das ist stark.«

Artur Siodmiak (TuS-Abwehrchef): »GWD hat verdient gewonnen. Wir waren im Angriff zu statisch, es gab zu viele Bälle in die Mitte. Auch die Deckung stand nicht so gut wie sonst. Natürlich können wir nach dieser Leistung nicht glücklich sein, aber wir haben noch 14 weitere Spiele vor uns.«

Anders Henriksson (GWD-Kreisläufer): »War das ein geiles Spiel. Wir haben verdient gewonnen, weil wir das heißere Team waren. Hinten haben wir uns gut geholfen und vorn wenig Fehler gemacht.«

Tim Remer (TuS-Linksaußen): » Zu Beginn haben wir eigentlich so gespielt, wie wir es sollten. Das hatte Konzept und die Außen haben auch Bälle bekommen. Vor allem in der zweiten Halbzeit hat dann aber gar nichts mehr geklappt. Jeder denkt »das funktioniert schon irgendwie«. Glückwunsch an Minden, sie haben es sich verdient.«

Michal Jurecki (TuS-Torjäger): »Wir haben heute zwei Punkte leichtfertig vergeben. Vor allem nach vorne war das eine schlechte Leistung. Wir haben fast die gesamte Partie nicht das gemacht, was wir können. In den kommenden Spielen müssen wir die Angriffe wieder besser aufziehen.«

Rene Bach Madsen (GWD-Rückraumspieler): »Endlich haben wir mal Grund zum Jubeln. Endlich!«

Thorir Olafsson (TuS-Kapitän): »Ob Minden nun auf Platz eins oder 18 steht – diese Spiele sind immer hart. Wir waren nicht konzentriert genug, haben vorn und hinten viel zu viele Fehler gemacht. Außerdem sind 23 Tore absolut zu wenig, um zu gewinnen. Für Minden ist jedes Spiel ein Endspiel und das hat man deutlich gesehen.«

Nikolas Katsigiannis (GWD-Torwart): »Endlich wieder ein Heimsieg. Wir dürfen jetzt nur nicht denken, dass nun alles von allein geht. Es ist schon hart, wenn man das Parkett immer als Verlierer verlässt. Daher ist das jetzt ein befreiendes Gefühl. Endlich können wir mit den Fans feiern.«

Tomasz Tluczynski (TuS-Siebenmeterschütze): »Man ist immer enttäuscht, wenn man ein Derby verliert. Trotzdem geht die Saison auch nach einer Niederlage weiter, wir haben noch Ziele vor Augen.«

Günter Gieseking (GWD-Manager): »Das sind zwei ganz, ganz wichtige Punkte!«

Oliver Tesch (TuS-Kreisläufer): »Das war einfach zu ideenlos. In der Abwehr haben wir nicht konsequent zugepackt, da war GWD viel bissiger und hat verdient gewonnen. Im Derby gibt es immer einige 50:50-Entscheidungen, häufig fallen diese eher zu Gunsten der Heimmannschaft aus. Gegen so was muss man aber ankämpfen und darf sich nicht so hängen lassen.«

Evars Klesniks (verletzter GWD-Abwehrchef): »Ein Traum. Es hat alles gepasst. Sowohl das Zusammenspiel zwischen Torhüter und Abwehr, als auch im Angriff.«